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Zirbenholz: Leben mit der Natur

von Hotel Neuhintertux

Zirbenholz: wohltuend als Möbelstück und bezaubernd als Schnaps

Warum gibt es in einer typischen Tiroler Stube viel Holz? Weil es jenes Material ist, das für Gemütlichkeit sorgt. Das war früher, als die Häuser noch nicht beheizt wurden und der einzige warme Ort die „gute Stube“ war, enorm wichtig. Zwar ist das lange her, aber das Gefühl, ein Ambiente mit Holz strahle Wärme und Behaglichkeit aus, ist geblieben. Und so verwundert es nicht, dass in den neu gestalteten Zimmern des Neuhintertux einmal mehr Holz dominiert. Mehr noch: Mit Zirbenholz wurde eine heimische Holzart gewählt, die ganz nebenbei über außergewöhnliche Eigenschaften verfügt. Denn dieses Holz versprüht einen intensiven, würzigen, an einen Wald erinnernden Duft – und zwar über viele Jahre. Verantwortlich dafür ist der hohe Anteil an ätherischen Ölen im Zirbenholz. Damit weist die Zirbe zahlreiche positive Eigenschaften auf. Um diese zu verstärken, wurde das Zirbenholz, das in den neuen Zimmern verarbeitet wurde, erst langsam luftgetrocknet und später noch in einer Trockenanlage gelagert. So konnte garantiert werden, dass die Gäste lange Freude an den neuen Zimmern haben – sowohl was das Aussehen als auch den Duft des Holzes anbelangt. Dabei fördert das Zirbenholz nicht nur das Wohlbefinden. Es entspannt Psyche und Körper und begünstigt darüber hinaus einen gesunden, erholsamen Schlaf. Auch das aus den Zweigen und Nadeln gewonnene Öl kann vielseitig eingesetzt werden. Es reinigt die Raumluft, hilft bei Muskelverspannungen und Atemwegserkrankungen, ist ein wohltuendes Entspannungsbad und sogar ein wirksamer Schutz vor Motten und Insekten. Übrigens: Das Barfußgehen auf den schönen Zirbenholzböden ist Balsam für geplagte Skischuh- oder Bergschuh-Füße! Probieren Sie es aus!

Hausgemachter Zirbenschnaps

Flasche Zirbenschnaps, die auf einem Holzregal liegt
Genießen Sie unseren hausgemachten Zirbenschnaps

Der hausgemachte Zirbenschnaps ist eine Spezialität im Neuhintertux. „Zichna“ heißt er im Zillertaler Dialekt. Und auch wenn das Wort einem Nicht-Zillertaler anfangs etwas schwer über die Lippen kommt – ein paar Stamperln von unserem „Zichna“ ändern das recht schnell. Der „Zichna“ schmeckt nicht nur köstlich – mit seiner schönen, roten Farbe erfreut er schon vor dem ersten Stamperl auch das Auge! Das kräftige Rot kommt von den Zirbenzapfen, die es für den Schnaps – der im eigentlichen Sinne übrigens gar keiner ist, weil er nicht gebrannt wird – braucht.

Jung und frisch müssen sie sein, weil sie dann nicht nur besser geschnitten werden können, sondern dem Schnaps auch sein typisches Aroma und die herrliche Farbe verleihen. Nun gibt es rund um das Neuhintertux zwar jede Menge Zirben, denn die fühlen sich im Hochgebirge wohl und wachsen zwischen 1.600 und 1.800 m Höhe. Doch das Ernten der jungen Zapfen ist dann doch eine kleine Herausforderung. Denn irgendwer muss rauf auf den Baum und die schönsten Zirbenzapfen herunterholen. Verantwortlich dafür, dass der „Zichna“ im Neuhintertux nicht ausgeht, ist unser Oberkellner Gerhard. Sobald er Ende Juni, Anfang Juli die frischen Zapfen im Haus hat, setzt er den „Zichna“ für die neue Saison an: Er schneidet die Zapfen, gibt sie mit Alkohol – Gerhard schwört auf geschmacksneutralen Korn – und Zucker in ein Weckglas. Dann heißt es Geduld haben. Vier bis fünf Wochen muss der Zirbenschnaps nun ziehen und einmal pro Woche vorsichtig umgerührt werden. Dann ist der „Zichna“ bereit für die erste Verkostung.

Die Neuhintertux Rezepttipps

„ZIRBLERIN“:

  • 4 cl Zirbenlikör
  • 2 cl Tequila
  • 1 Schuss Galliano
  • Orangensaft
  • Blütenmix

„ZIRBLER“

  • 4 cl Zirbenlikör
  • 2 cl Gin
  • 100 ml Ginger Beer
  • Wacholder
  • Rosmarin

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